Tiernahrung

Algen - die interessante Alternative in der Tierfutter-Produktion

Für die Haustier-Nahrung zu empfehlen

Ein Wachstumsmarkt mit Potenzial

Das Wohlergehen ihres Haustiers liegt vielen Menschen sehr am Herzen. Davon profitiert die Heimtierbranche, die ihre Umsätze in den letzten Jahren in vielen Ländern Europas kontinuierlich steigern konnte. In den Jahren von 2008 bis 2017 sind die privaten Ausgaben hierzulande um rund 45 Prozent angestiegen.

In diesem Zusammenhang besonders interessant: Als es sich herausstellte, dass Astaxanthin die Ausdauer und Leistungsfähigkeit von Sportlern erhöhen kann, verabreichten Schlittenhundeführer in Alaska ihren Hunden Astaxanthin. Schlittenziehen ist Ausdauersport und wie bei jedem Ausdauersport entstehen auch hier grosse Mengen freier Radikale, weshalb automatisch ein erhöhter Bedarf an Antioxidantien entsteht. Der Einsatz von Astaxanthin erwies sich als voller Erfolg.

Aber es ist nicht nur das Astaxanthin, welches den Einsatz der Rotregen-Alge in der Tierfutter-Produktion so interessant macht. Andere Algensorten können langfristig den Einsatz von Soja z. B. in der Nutztier-Haltung komplett ablösen. Zudem günstiger in der Produktion und nährstoffreicher im Vergleich haben Algen-Produkte das Potential, die moderne, ausgewogene und nährstoffreiche Tier-Ernährung zu revolutionieren.

Astaxanthin - das natürliche Antioxidans

Steigert die Ausdauer und stärkt das Immunsystem

Mikro-Algen im Haustierfutter haben aufgrund der effizienten antioxidativen Wirkung ausgezeichnete prophylaktische Vorteile für die Tiergesundheit. Die hohe Bioverfügbarkeit und die standardisierten Qualitäten, die IHS in verschiedenen Wirkungsgraden liefern kann, sind deswegen weit besser geeignet als das synthetische Astaxanthin, welches aktuell weit verbreitet zum Einsatz kommt. Eine entzündungshemmende Wirkung ist dabei ebenso erwiesen wie die positiv unterstützenden Effekte auf das Immunsystem. Auch Ausdauerwerte sowie der Glanz des Fells können durch Beimischung von Astaxanthin im Futter verbessert werden.

Aktuell wird vor allem synthetisches Astaxanthin, ein Derivat auf Erdöl-Basis – eingesetzt. Tierärzte empfehlen aber Tierhaltern, ihre Katzen und Hunde entweder mit qualitativ hochwertiger Fertignahrung zu füttern, die aus biologischen Zutaten hergestellt wurde und außerdem frei von synthetischen Zusätzen ist oder – was noch bedeutend besser wäre – frische Mahlzeiten aus rohen Zutaten selbst zusammen zu stellen. Diese Empfehlung kann natürliches Astaxanthin, das aus der Rotregen-Alge gewonnen wird, zu 100 Prozent erfüllen.

Die wesentlichen Einsatzgründe für Mikroalgen in der Tierernährung sind die nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung sowie die Möglichkeiten im Marketing. Mikroalgen werden heute vor allem als Einzelfutter in den Rezepturen von Alleinfutter, Supplements, Tier-Snacks/Müsli und Diätfutter eingesetzt.

Algen-Einsatz in der Nutztier-Zucht

Die Futtermittel-Alternative

Mikro-Algen sind eine hoch interessante Alternative für Tierfutter. Durch die zunehmende Problematik der Rohstoffverknappung und die damit verbundene kritische Preisentwicklung werden Alternativen zur Abhängigkeit von Soja als Eiweißlieferant in der Fütterung gesucht. Hier kommen Organismen ins Spiel, die man aktuell nicht mit Futtermitteln in Verbindung bringt – die Algen.

Ein wichtigste Inhaltsstoff der Alge ist das Rohprotein. Hier brauchen Algen den Vergleich zur Sojapflanze nicht zu scheuen, da das Eiweißniveau ähnlich hoch ist. Zusätzlich zu ihrem hohen Anteil an Rohprotein stellen Algen eine wertvolle Quelle für Mineralstoffe, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Rohfaser dar. Neben Natrium, Magnesium, Eisen und Selen stoßen vor allem ein hoher Jod- und Kalziumgehalt auf besonderes Interesse. Da Jod in Algen besser verfügbar ist als in anderen Futtermitteln und bestimmte Algenarten zudem sehr kalziumreich sind, können hier zwei Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden: Beide Mineralstoffe wirken sich zum einen positiv auf die Physiologie für Tiere aus, über das Futtermittel kann sich zum anderen Jod und Kalzium im Fleisch anreichern.

Bei Vitaminen ist neben der Menge auch das Verhältnis der Vitamine zueinander entscheidend. Dieses gestaltet sich bei Algen vorteilhaft. Der Vitamingehalt an B und C ist sogar höher als im Obst und Gemüse. Außerdem weist das selten vorkommende Vitamin B12 eine gute Bioverfügbarkeit auf. Der Fettgehalt in Algen ist sehr gering und beträgt nur ein bis drei Prozent in der Trockenmasse. Ein höherer Gehalt an essentiellen Fettsäuren z.B. Oleinsäure, Linolensäure, Linolsäure oder Arachidonsäure charakterisiert die Alge im Vergleich zu Landpflanzen. Darüber hinaus weisen Algen mit 32-50 Prozent in der Trockenmasse einen sehr hohen Rohfasergehalt auf.

Die Biomasseproduktivität von Algen fällt deutlich höher aus als bei Landpflanzen, da sie neben Sonnenlicht und CO2 nur wenige Nährstoffe wie zum Beispiel Stickstoff und Phosphor benötigen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für besonders qualitative Futtermittel

Sie haben Fragen? Wir die Antworten und ein paar Ideen.

Futtermittel für Haustiere sind ein interessanter Wachstumsmarkt, besonders dann, wenn diese besondere qualitative, gesundheitsfördernde und vor allem natürliche Eigenschaften vorweisen können.

Auch in der Nutztierzucht bieten Algen besondere Vorteile – auch als Sojaersatz – und können kostenbewusst auch in großen Chargen produziert und geliefert werden.

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