Fischzucht

Antibiotika war gestern - Astaxanthin ist heute

Die lange Tradition von Astaxanthin in der Fischzucht

Mikro-Algen sind schon lange ein Thema in der Fischzucht. Mikro-Algen lassen sich für verschiedene Zwecke nutzen, da sie wertvolle Inhaltsstoffe liefern. Besonders der rote natürliche Farbstoff, der im Astaxanthin enthalten ist wird als Futterzusatz in Lachs- und Forellen-Kulturen eingesetzt. Aber Mikro-Algen bieten noch viel mehr: Besonders das Astaxhantin, das aus der Süßwasseralge Haematococcus pluvialis (Blutregen-Alge) gewonnen wird, ist seit vielen Jahren in der Fischzucht im Einsatz.

Die Fischzucht ist aktuell von großem Wandel betroffen: Vor nicht allzulanger Zeit erfolgte Fischzucht unter massiver Verwendung chemischer Hilfsstoffe. Sie stand im Ruf, als Massentierhaltung dem Tierwohl zu schaden. Insbesondere der Einsatz großer Mengen Antibiotika wird sehr kritisch gesehen. Aktuell hat man in China darauf reagiert, ab 2020 ist der Antibiotika-Einsatz in der Fischzucht verboten. Astaxhantin rückt damit in den Fokus. Denn Astaxanthin ist ein rein natürliches Antioxidans, das neben der Unterstützung der rötlichen Färbung des Fischfleischs eindeutige gesundheitsfördernde Wirkungen aufweisen kann.

Astaxanthin als die natürliche Antibiotika-Alternative

  • Die Süßwasseralge Haematococcus pluvialis ist reich an Omega-3-Fettsäure. Fische, die diese Mikroalgen aufnehmen, reichern deren wertvolle Fettsäuren in den Fischölen an.
  • Astaxanthin stärkt als besonders starkes Antioxidans das Immunsystem der Fische.
  • Astaxanthin gehört zur Xanthophyll-Klasse der Carotinoide. Strukturell ist es verwandt mit den Carotinoiden β-Carotin, Lutein und Zeaxanthin. Es hat aber eine zehnfach stärke Wirkung als β-Carotin. Fische, die Astaxanthin verabreicht bekommen, erhalten eine charakteristisch rote Farbe.
  • In der Fischzucht kommt Astaxanthin häufig zum Einsatz, da es sich positiv auf die Fruchtbarkeit von Fischen in Zuchtanlagen auswirkt.
  • Außerdem kann Astaxanthin UV-Strahlen absorbieren.
  • Zudem schützt es vor vielen Arten von freien Radikalen (Aldoxide, Hyperoxide, Peroxide, einfache und dreifache Oxide) mehr als andere Antioxidantien. Im Vergleich zu Beta-Carotin kann Astaxanthin einfache Oxide besser neutralisieren.

Astaxanthin in der Fischzucht

Fischzucht in Aquakulturen (aber auch unter Freilandbedingungen) hat sich neuen Herausforderungen zu stellen. Insbesondere der massive Antibiotika-Einsatz steht in der Kritik – auch weil Antibiotika-Rückstände in die menschliche Ernährung gelangen und zu gesundheitlichen Risiken führen können. Dabei ist der Antibiotika-Ersatz durch Astaxanthin einfach zu realisieren. Aufgrund der natürlichen Eigenschaften und dem hohen Wirkungsgrad als das stärkste natürliche Antioxidans und vieler weiterer Vorteile (Omega 3 Anreicherung, Steigerung der Fertilität, UV-Absorbation, färbende Eigenschaften) sollte Astaxanthin die Zukunft in der Fischzucht gehören.

Sie haben noch (viele) Fragen?

Zum Beispiel zu den Kosten, zur Lieferfähigkeit, zu Dosierung oder zu den Möglichkeiten, Mikro-Algen auch in der Freiwasser-Haltung einzusetzen? Unsere Antworten werden Sie (wahrscheinlich) positiv überraschen. Gerne entwickeln wir mit Ihnen zusammen auch individuelle Rezepturen und Dosierungs-Strategien.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen.